Lean & Altenpflege

Wie sieht die Realität in den Altenpflegeheimen aus? Pflege zwischen Nächstenliebe und Stoppuhr. Verkommt der Kerngedanke der Pflege älterer Mitbürger zur Floskel, wenn es heißt “mehr Zeit für Senioren”? Sonja eine Altenpflegerin fragt: “Wie soll das gehen, wenn wir chronisch unterbesetzt sind, Kollegen immer wieder wegen Krankheit ausfallen? – das sind doch nur hohle Frasen, der Alltag sieht doch ganz anders aus!

“Mehr Zeit für Senioren”, das ist keine Träumerei. Die Kultur der Potenzialentwicklung im Lean-Management schafft Freiräume, um das wirklich wichtige ins Zentrum ihrer Tätigkeit zu stellen. Sie wollen das testen? Ja, dann nehmen Sie zu uns Kontalkt auf, via LOB-Consulting@t-online.de.

Advertisements

Mehr Führung – Was zeichnet gute Führung aus?

Braucht der Mensch Führung und wenn ja, welche?

Um diese Frage wirklich gut beantworten zu können, sollten wir uns darauf besinnen, von was wir uns denn führen lassen? Von welchen Menschen und welchen Geschichten? Unsere Eltern haben uns geführt, mit ihnen haben wir unsere ersten Erfahrung mit Führung gemacht. Wie war das, können wir uns daran noch erinnern? Wie haben sie uns über die Kreuzung geführt, durch den Wald und in die Schule usw.?

Those who want to find themselves, 
may not ask others for directions.
~ Paul Watzlawick

 Brauchen Sie Führung?

Dario Fo bekennt, wie ihn Leonardo da Vinci als junger Mann faszinierte, erzählt vom Entdecker und Erfinder, dem Wasserbauer und dem Künstler da Vinci. “Also ja, ich ließ mich führen von seinen Geschichten!”

“ Gute Führung bedeutet heute immer mehr, den emphatischen Menschen in uns selbst und im Gegenüber wahr zu nehmen. Es geht darum, entwicklungsfähige Beziehungsmuster zu schaffen, weil die Qualität der Beziehung für die Entwicklung des Selbstwerts und der Selbstwirksamkeit entscheidend ist. Wenn solche Bemühungen vernachlässigt werden, hat das immer hohe Kosten zur Folge“ …

Kosten die aus dem Verlust an Motivation, an Verantwortlichkeit und an Kreativität entstehen!

Doch die Realität hohlt uns ein, je mehr wir über den Führungsstil reden, desto mehr verkommt Führung.

Berater werden immer häufiger zu Sanitätern in Unternehmen und von ihnen wird erwartet, mit ihren Tools die Managementfehler der leitenden Mitarbeiter, Handstreich gleich -, auszubügeln. Das muss scheitern, weil der Berater kein passender Ersatz ist, für die fehlende Management-Strategie, eines kooperativen Führungsstils, der statt auf Peitsche und Zuckerbrot, auf die Entfaltung von Potenzialen baut.

Neben Fachkenntnis und Sachverstand braucht das Management eine explizite Normen Diskussion. Es ist Zeit und wichtig, dass Führung ihr Augenmerk auf die Normen konzentriert. Normen bestimmen unsere Gefühle und Bedürfnisse, sie sind ursächlich für unser Handeln, für die Wahl eines Produktes, für das, was wir bereit sind zu verantworten.

Unser Normenbewusstsein ist die Voraussetzung für die Gestaltung authentischer, kooperativer Beziehungen auf gleicher Augenhöhe, denn erst durch diese, wird schöpferisches Handeln möglich. Bedenken wir, Fortschritt entsteht dort, wo die Erfinder und Entdecker auf die Bühne treten.

mehr Fühlen

  • Was sollten wir fühlen, wenn wir fühlen?
  • Was machen, wenn mir übel wird vom Fühlen?
  • Was fühlen Männer, wenn sie schweigen?
  • Was fühlen Frauen, wenn sie sich in Rage reden?
  • Können wir nicht fühlen?
  • Was wenn ich nichts merke, fühle ich dann auch nichts?

Jesper Juul: Eigenverantwortung

Wie können wir die Eigenverantwortung unserer Kids stärken?

Weshalb ist es für Eltern so schwierig zwischen Macht und Verantwortung zu unterscheiden?

Folgendes Interview, mit dem von mir sehr geschätzten Jesper Juul, gibt meines Erachtens plausible Antworten auf die beiden Fragen.

Jesper Juul lenkt die Aufmerksamkeit wieder einmal auf unsere innere Haltung, d.h. wie wir unserem Kind begegnen. Die Fragen sind Eltern vertraut, denn wir stellen sie uns jeden Tag auf das Neue. Wir werden immer wieder im Alltag aufgefordert hierzu Stellung zu beziehen. Eltern wollen ihre Kinder schützen, wollen, dass es ihnen besser geht, als es ihnen ergangen ist. Viele Eltern gehen davon aus und wer klennt das nicht, dass bestimmte Entwicklungen in bestimmten Zeitfenstern stattfinden muss. Dieses „Müssen“ kann dann schnell in ein „Zwingen“ münden, in ein Gehetztsein, indem die Kinder und auch die Eltern die getrieben sind. Oft genug endet das in Überforderung und Blockade.

(full Text via familylab.de)

Jesper Juul:
Ich wurde mal von einer Mutter konsultiert, die mir dann schlichtweg sagte: „Was in ihrem Buch steht, ist nicht richtig! Sie müssen das korrigieren! Wir haben einen neunjährigen Jungen und wir müssen jedes Mal mit ihm kämpfen, damit er ins Bett geht, um am nächsten Tag ausgeschlafen in die Schule zu gehen. Und dann habe ich ihr Buch gelesen, in dem steht, dass wir den Kindern die Verantwortung überlassen sollten, wann sie ins Bett gehen und wie viel sie essen wollen. So haben wir beschlossen, dass wir es ihm überlassen, wann er sich schlafen legt, wenn wir in unserem Wochenendhaus sind – in den Ferien oder am Wochenende. Aber auch da geht er nicht vor zwei oder drei Uhr in der Früh ins Bett – also es funktioniert nicht!“
So wie diese Mutter denken die meisten Menschen über die Verantwortung nach. Aber die persönliche Verantwortung ist nicht etwas, was man dem Kind manchmal einräumt und manchmal nicht! Entweder hat es sie oder es hat sie nicht! Der kleine Junge kann sie nicht nur am Wochenende haben und den Rest der Zeit nicht. Denn so wird aus Verantwortung Macht.

Für mich war es wesentlich und wirklich ein großes Geschenk, das mir meine Mutter gemacht hat – bestimmt aus Versehen, denn sie hat, wie alle Mütter aus der Zeit, an strikte Regeln geglaubt: Als ich mit 13-14 Jahren anfing, auszugehen, sagte mir meine Mutter: „Komm nicht zu spät nach Hause!“ – Sie ließ mir also den Raum, zu entscheiden, wann es für mich „zu spät“ war, sie sagte also nicht: „Um 22 Uhr musst du zurück sein!“ Ich durfte also für mein „Spät“ die Verantwortung übernehmen.

  • Warum ist es für Eltern so schwierig zwischen Macht und Verantwortung zu unterscheiden?

Jesper Juul:
In diesem Beispiel mit dem Jungen, der nicht schlafen gehen wollte – da haben die Eltern Verantwortung wie Macht behandelt. Und sie haben gemeint, wenn sie ihrem Sohn ab und zu etwas mehr Macht einräumen, könne man ihnen nichts mehr vorwerfen. Hätten sie ihn als verantwortliche Person anerkannt, dann wären sie auch frei gewesen, zu sagen, was sie persönlich davon halten, dass er so spät ins Bett geht: „Ich meine, du bleibst zu lange auf. Du solltest vor Mitternacht ins Bett gehen.“ Ich lasse ihn also wissen, was ich denke, und er kann mir nun mitteilen, was er denkt. So teilen wir die Verantwortung und haben einen gleichwertigen Dialog, in dem sich keine Gewinner-Verlierer-Situation einstellt.

Mediation

Für welchen andere Konflikt,
ist dieser Konflikt die Lösung?

Was ist, wenn der Konflikt die Lösung ist? Schaut man sich die Statistik der Ehescheidungen an, dann ist die Trennung und Scheidung ein Lösungsansatz.

Im weiten Ozean der Methoden ist die Mediation eine strukturelle Form der Lösung von Konflikten. Wie es unterschiedliche Segelschiff gibt, Jollen und Katamarane, so gibt es unterschiedliche Ansätze Konflikte zu lösen. Die einen bevorzugen den Katamaran, die anderen eine Jolle. Dem einen wird beim Tempo des Katamarans übel, der andere kann nicht genug davon haben.  Welcher Ansatz für wen der passende ist, ist auch eine Frage des persönlichen Geschmacks und der Mentalität.

Die Mediation ist keine Meditation, d.h. kein Sparziergang und es ist auch keine Wunderwaffe. Es gibt Konflikte die nicht mit der Mediation zu schlichten sind, weil eine tieferliegende Beziehungsdynamik zu Grunde liegt. Zentrales Ziel der Mediation ist das Erreichen einer „Win-Win-Situation„, d.h.
am Ende der 10 Sitzungen gibt es keine Gewinner oder Verlierer. Dieses Prinzip wird am Bild der Teilung einer Apfelsine unter 4 Kindern verdeutlicht.

Wie viele Möglichkeiten gibt es die Apfelsine unter den Kindern aufzuteilen? Wenn alle dasselbe wollen, alle das Fleisch, dann wird für jeden einzelnen wenig übrig bleiben. Wenn sich die Kinder im Vorfeld einigen, was denn jeder von der Apfelsine haben will, was er für die Befriedigung seiner Bedürfnisse möchte, kann sich das Bild der Teilung sehr schnell ändern. Der eine will die Kerne, der andere das Fruchtfleisch, der nächste die Schale und der aller nächste nur den Saft. Das ist ein klassisches Beispiel einer Win-Win-Situation, wie es die Mediation anstrebt.Wichtig und zentral steht bei der Mediation, dass alle Schritte vom ersten Tag bis zur Verabschiedung einer Vereinbarung schriftlich festgehalten werden. Man darf zu recht sagen, ein nicht schriftlich fixiertes Vermittlungsergebnis, ist nicht Ergebnis einer Mediation.  Die beteiligten Parteien bekommen das protokollierte Ergebnis am Ende jeder Sitzung ausgehändigt.

In der Mediation  finden die streitenden Parteien mit Hilfe eines überparteilichen Vermittlers (Mediators) ihre Win-Win-Situation. Der Mediator ersetzt nicht den Rechtsanwalt und gibt auch keine Rechtsberatung*. Viele Fachanwältinnen des Familienrechts sind auch als Mediatorinnen tätig. Mediation ist keine Paar- oder Eheberatung. Psychologen und Familienberater in den Erziehungsberatungsstellen sind weitere Fachrichtungen und Institutionen die Mediation praktizieren.
Der Mediator führt durch die Phasen der Mediation (Mediationsphasen). Eine Sitzung kostet, je nach Mediator, zwischen 75 – 180 €, insgesamt sollten die Parteien mit 10 Sitzungen rechnen.

  • Sie haben Fragen dazu, dann stellen Sie die bitte im Kommentarbereich.
  1. Woran erkennen ich eine gute Mediation
  2. Welche Kommunikationsregeln kennt die Mediation?
  3. Wo sind die Grenzen der Mediation?
  4. Was ist, wenn die Mediation scheitert, scheitert dann auch jede weitere Konfliktlösung?
  5. Was hat der Mediator für eine Ausbildung?
  6. Kann jeder Mediation in Anspruch nehmen?
  7. Ist die, in der Mediation vermittelte Vereinbarung rechtlich bindend?
  8. Wo finde ich einen Mediator?
  9. Wie viel Mediations-Sitzungen sind normal?
  10. Was gibt es für Formen der Mediation?

Who is Tom Peters?

Please read  more about Tom Peters and his outstanding work  as one of worlds most influential Management Consultancy . He has more than one good idea to change the business world. I ask every bod to spent  more attention to his statements and listen to him carefully. IMO, he earns our attention (more about)

The main and crucial question he ask:

Q: How long is it before the doctor on average interrupts the patient? 

Answer: 18 seconds! You know what I mean.

Wie muss Bildung aussehen, damit wir später in der Arbeitswelt bestehen?

Was heißt das für die Bildung? Was müssen Studenten können wenn sie die Hochschule verlassen? Wie sieht der ideale Hochschulabsolvent aus?

Bildung sollte vom Ende her gedacht werden. Welche Fähigkeiten und Kompetenzen sind wirklich wichtig? In einer immer komplexeren Welt, werden auch die Anforderungen immer vielfältiger. Dies hat Konsequenzen für die Bildung. Schüler und Studenten trotz der vielen Bildungsinhalte nicht die Lust am Lernen nehmen. Wissen das vermittel wird sollte zuvor darauf ab geklopft werden, inwieweit es relevant und werthaltig ist. Unsere Aufmerksamkeit beim Lernen wird stark von den Umgebungsfaktoren, von der Relevanz und Qualität des Wissens bestimmt. Je höher die Relevanz, je stärker die Qualität desto stärker auch unsere Aufmerksamkeit und Lernlust. Das beginnt schon bei den Kleinen im Kindergarten und zieht sich durch bis in die Lehre und an die Hochschulen.