„Nicht gemeckert, ist genug gelobt!“

„Wer im Job nicht gelobt wird,
meldet sich häufiger krank!“

so eine neuesten Studie der AOK Deutschland. Der Zusammenhang zwischen Mitarbeiterzufriedenheit und Wertschätzung durch die Kollegen und den Vorgesetzten ist eigentlich nicht so verblüffend. Jeder kennt die positiven Effekte, wenn einem Lob widerfährt und die Leistung die man erbracht hat anerkannt wird.

es besteht die Möglichkeit mehrere Aussagen zu wählen

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Mehr Führung – Was zeichnet gute Führung aus?

Braucht der Mensch Führung und wenn ja, welche?

Um diese Frage wirklich gut beantworten zu können, sollten wir uns darauf besinnen, von was wir uns denn führen lassen? Von welchen Menschen und welchen Geschichten? Unsere Eltern haben uns geführt, mit ihnen haben wir unsere ersten Erfahrung mit Führung gemacht. Wie war das, können wir uns daran noch erinnern? Wie haben sie uns über die Kreuzung geführt, durch den Wald und in die Schule usw.?

Those who want to find themselves, 
may not ask others for directions.
~ Paul Watzlawick

 Brauchen Sie Führung?

Dario Fo bekennt, wie ihn Leonardo da Vinci als junger Mann faszinierte, erzählt vom Entdecker und Erfinder, dem Wasserbauer und dem Künstler da Vinci. “Also ja, ich ließ mich führen von seinen Geschichten!”

“ Gute Führung bedeutet heute immer mehr, den emphatischen Menschen in uns selbst und im Gegenüber wahr zu nehmen. Es geht darum, entwicklungsfähige Beziehungsmuster zu schaffen, weil die Qualität der Beziehung für die Entwicklung des Selbstwerts und der Selbstwirksamkeit entscheidend ist. Wenn solche Bemühungen vernachlässigt werden, hat das immer hohe Kosten zur Folge“ …

Kosten die aus dem Verlust an Motivation, an Verantwortlichkeit und an Kreativität entstehen!

Doch die Realität hohlt uns ein, je mehr wir über den Führungsstil reden, desto mehr verkommt Führung.

Berater werden immer häufiger zu Sanitätern in Unternehmen und von ihnen wird erwartet, mit ihren Tools die Managementfehler der leitenden Mitarbeiter, Handstreich gleich -, auszubügeln. Das muss scheitern, weil der Berater kein passender Ersatz ist, für die fehlende Management-Strategie, eines kooperativen Führungsstils, der statt auf Peitsche und Zuckerbrot, auf die Entfaltung von Potenzialen baut.

Neben Fachkenntnis und Sachverstand braucht das Management eine explizite Normen Diskussion. Es ist Zeit und wichtig, dass Führung ihr Augenmerk auf die Normen konzentriert. Normen bestimmen unsere Gefühle und Bedürfnisse, sie sind ursächlich für unser Handeln, für die Wahl eines Produktes, für das, was wir bereit sind zu verantworten.

Unser Normenbewusstsein ist die Voraussetzung für die Gestaltung authentischer, kooperativer Beziehungen auf gleicher Augenhöhe, denn erst durch diese, wird schöpferisches Handeln möglich. Bedenken wir, Fortschritt entsteht dort, wo die Erfinder und Entdecker auf die Bühne treten.